13.11.2020
Coronavirus

Coronabedingte Absage von geplanten Operationen

Erweiterung der Ressourcen für COVID-19-Patienten

Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Foto: Michael Wodak
Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Foto: Michael Wodak

Die Situation der Krankenhäuser in Köln und Umgebung spitzt sich zu. Immer mehr Corona-Patienten benötigen eine aufwändige medizinische Versorgung. Die Uniklinik Köln als eine der wichtigsten medizinischen Einrichtungen im Rheinland leitet aufgrund der aktuellen  Herausforderungen durch die Corona-Pandemie die nächsten Schritte zur Bewältigung der steigenden Patientenzahlen ein.

„Bereits in den vergangenen zwei Wochen wurden Operationen, die nicht hochdringlich waren und einer nachfolgenden Intensivbehandlung bedurften, teilweise verschoben, um Behandlungsmöglichkeiten für COVID-19-Patienten zu gewinnen. Da die Zahl der Corona-Patienten sowohl im normalstationären als auch im intensivmedizinischen Bereich weiter zunimmt, werden wir ab kommenden Montag etwa 30 Prozent aller geplanten Operationen absagen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln.

Weiterhin wurden alle Abteilungen des Klinikums aufgefordert, die Leistungen sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich, ab sofort um etwa 20 Prozent zu reduzieren. „Durch diese Maßnahmen schaffen wir weitere Ressourcen, die dringend für die Behandlung von lebensbedrohlich erkrankten COVID-19-Patienten benötigt werden“, so Prof. Schömig weiter. „Lebenswichtige und medizinisch dringend erforderliche Operationen und Behandlungen von anderen Patienten finden weiterhin statt.“

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