Datta, Rabi-Raj
Priv.-Doz. Dr. Rabi Raj Datta, Foto: Michael Wodak

Große Anerkennung für die innovative Lehrentwicklung an der Universität zu Köln: Die „Community for Medical education“ (Co.M.ed.), gegründet und geleitet durch Priv.-Doz. Dr. Rabi Raj Datta, Oberarzt und Leiter der chirurgischen Lehre und Lehrforschung der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie der Uniklinik Köln, hat im Rahmen der Ausschreibung „Fokus Netzwerke 2026“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre eine Förderung in Höhe von rund 225.000 Euro erhalten. Mit dem Projekt „Co.M.ed. 360 Grad“ gehört das Netzwerk zu den bundesweit 29 ausgewählten Projekten aus insgesamt 199 Einreichungen.

Gefördert werden hochschulübergreifende Netzwerke, die innovative Konzepte für Lehre und Lernen entwickeln und nachhaltig stärken. Die Auswahl erfolgte in einem wissenschaftlich begleiteten Begutachtungsverfahren mit externen Gutachterinnen und Gutachtern sowie einer unabhängigen Jury.

Die Co.M.ed. überzeugte insbesondere durch ihren Ansatz, interprofessionelle/-disziplinäre und technologiegestützte Lehrformate praxisnah, reproduzierbar und standortübergreifend zugänglich zu machen. Mit der Förderung soll das Netzwerk mit den in Deutschland und in der Schweiz ansässigen Partnerinnen und Partnern in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, moderne Lehrkonzepte im Bereich der medizinischen Ausbildung hochschulübergreifend zu entwickeln, zu evaluieren und für unterschiedliche Berufsgruppen im Gesundheitswesen zugänglich zu machen. Im Mittelpunkt stehen dabei innovative Lehr-Lern-Formate, digitale Technologien, interprofessioneller Austausch sowie die nachhaltige Verankerung neuer Konzepte in Studium und Weiterbildung.

„Die Förderung zeigt, welche Bedeutung innovativer und interprofessioneller Lehre inzwischen beigemessen wird“, sagt Dr. Datta. „Wir möchten mit dem Ausbau unseres Netzwerks den nationalen und internationalen Austausch in der medizinischen und chirurgischen Lehre und Weiterbildung weiter fördern und so teure Insellösungen vermeiden.“