Schluckstörungen

Schluckstörungen können vielerlei Ursachen haben und äußern sich nicht nur in der Unfähigkeit, bestimmte Speisen schlecht oder gar nicht mehr schlucken zu können (Dysphagie). Schluckstörungen können sich auch als Schmerzen beim Schlucken (Odynophagie) oder dem Zurücklaufen von Magensaft oder Speiseresten (Regurgitation) äußern. Die genaue Erfassung der Symptome trägt wesentlich zur Diagnose bei und kann durch eine spezifische Diagnostik weiter erfasst werden.  

Zur Diagnostik von Schluckstörungen, die häufig aufgrund von Motilitätsstörungen der Speiseröhre auftreten, ist die High Resolution Manometrie, in der der Schluckakt im zeitlichen Ablauf detailliert dargestellt werden kann, von entscheidender Bedeutung. Diese Methodik ist bereits seit Jahren in unserem gastrointestinalen Funktionslabor etabliert und wird von uns auch wissenschaftlich evaluiert. Ein typisches wenn auch seltenes Beispiel für die Ursache von Schluckstörungen ist die Achalasie.

Prof. Dr. Jessica Leers

Prof. Dr. Jessica Leers

Chirurgische Leiterin Funktionelle Speiseröhrenerkrankungen

Leiterin der Reflux- und Schluckbeschwerden-Sprechstunde

Mittwoch 13:00 - 16:00 Uhr

Gebäude 8a, Ebene 0, Raum 120/121

Telefon
+49 221 478-6243 (Anmeldung Marlies Janson)

Informationen für Patienten

Was erwartet Sie im Gastrointestinalen Funktionslabor der Uniklinik Köln?

Als Patient oder Patientin können Sie über Ihren Arzt oder auch direkt einen Termin für unsere Spezialsprechstunde vereinbaren. Hierzu benötigen Sie eine Überweisung Ihres Arztes. Idealerweise bringen Sie Ihre Vorbefunde, eine Übersicht Ihrer Vorerkrankungen und ggf. Operationen sowie eine Medikamentenliste zum Termin mit. Wenn Ihnen das möglich ist, bringen Sie den ausgefüllten Fragebogen mit zum Termin.

Es werden dann die weiteren notwendigen Untersuchungen besprochen und Termine für die ambulante Durchführung vereinbart. Nachdem wir Ihre Befunde auswerten konnten, werden wir in einem zweiten Sprechstundentermin Therapiemöglichkeiten mit Ihnen erörtern und ggf. eine operative Behandlung festlegen. Hierzu benötigen Sie dann eine Einweisung Ihres Arztes.

Nach dem Eingriff werden wir in Absprache mit Ihrem Arzt die OP-Nachsorge koordinieren.

Behandlungsablauf

  • Erstvorstellung des Patienten in der Spezialsprechstunde
  • 2 Tage: Ambulante Durchführung der Diagnostik
  • Evaluation der Befunde
  • Abschließendes Gespräch in Spezialsprechstunde zur Festlegung der Therapie
  • ggf. operative Planung
  • Stationäre Aufnahme zur Operation
  • Ambulante Nachsorge in Spezialsprechstunde

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