Bauchspeicheldrüsenzysten und zystische Tumore

Zysten der Bauchspeicheldrüse verursachen oft keine Beschwerden und werden zufällig entdeckt. Trotzdem sollten Zysten genau untersucht werden, weil sich dahinter zystische Tumore verbergen können. Diese können wachsen und Beschwerden verursachen. Aus ihnen kann sogar Bauchspeicheldrüsenkrebs entstehen. Für die Abklärung ist meistens ein stationärer Aufenthalt notwendig. Hier wird entschieden, ob die Zysten weiter beobachtet werden können oder ob eine Operation notwendig ist. 

Wie werden Pankreaszysten diagnostiziert?

Oft werden Pankreaszysten zufällig bei der Durchführung einer Computertomographie oder einer Magnetresonanztomographie entdeckt. Zur weiteren Abklärung ist meist ein stationärer Aufenthalt notwendig. Hier wird eine sogenannte Endosonographie durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie), die von innen durchgeführt wird. Das Ultraschallgerät wird während einer Magenspiegelung direkt vor Ort gebracht. Damit kann der Arzt die Bauchspeicheldrüse viel genauer untersuchen als mit einer von außen durchgeführten Ultraschalluntersuchung. Mit dieser Untersuchung kann herausgefunden werden, ob es sich um eine harmlose Zyste oder um einen zystischen Tumor handelt.

Wie werden Pankreaszysten behandelt?

Die meisten Pankreaszysten müssen nicht operiert werden. Oft genügt eine Beobachtung, wobei eine bildgebende Untersuchung in regelmäßigen Abständen durchgeführt wird. Danach wird jedes Mal entschieden, wie weiter zu verfahren ist und ob eine Operation durchgeführt werden sollte. Die meisten Zysten der Bauchspeicheldrüse werden nicht bösartig.

Falls ein zystischer Bauchspeicheldrüsentumor vorliegt und dieser im Lauf der Zeit wächst, kann das ein Zeichen für eine Entartung sein. Es entwickelt sich dann möglicherweise Bauchspeicheldrüsenkrebs. Dann muss ein Teil der Bauchspeicheldrüse durch einen operativen Eingriff entfernt werden. Sollte so eine Operation notwendig sein, vereinbaren wir für Sie einen Termin für die stationäre Aufnahme und die Operation. Nach der Operation betreuen wir Sie weiter in unserer Sprechstunde.

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