28.12.2017

Implementierung eines Aufnahmezentrums

Neuer patientenfreundlicher Prozess geschaffen

Bei der Eröffnung des Aufnahmezentrums der Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie, Foto: Uniklinik Köln
Bei der Eröffnung des Aufnahmezentrums der Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie, Foto: Uniklinik Köln

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie konnte in den vergangenen 18 Monaten durch aktuelle Veränderungen (Bildung von Behandlungsteams, Etablierung von Spezialsprechstunden, Qualitätskontrollen DKG- und DGAV-Zertifizierungen) einen erheblichen Patientenzuwachs verzeichnen. Dabei nimmt die ambulante Patientenversorgung einen immer größeren Stellenwert in der täglichen Betreuung ein.

Um dem gesteigerten Patientenaufkommen Rechnung zu tragen, wurde die Idee des Aufnahmezentrums entwickelt. Hier werden Patienten in einer ambulanten Umgebung für die stationäre Aufnahme vorbereitet. Untersuchungen werden ambulant durchgeführt, so dass für die Vorbereitung zur Operation praktisch keine stationären Aufenthalte mehr erforderlich sind.

Innerhalb des Aufnahmezentrums wird durch den interprofessionellen Aufnahmeprozess aller beteiligten Beschäftigten eine enge Verzahnung der Berufsgruppen realisiert und ein patientenfreundlicher Prozess geschaffen. Neben dem Casemanagement erfolgt die pflegerische Aufnahme (Pflegeassessment) und ambulante Vorbereitung (Blutentnahme, EKG, Lufu.) sowie das ärztliche Aufnahmegespräch mit Aufklärung zur Operation.

Das Aufnahmezentrum der Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie befindet sich in der chirurgischen Poliklinik (Ebene 0 Bettenhaus Gebäudeteil A) und wurde Anfang Dezember nach einer zehnmonatigen Planungszeit in Betrieb genommen.

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