Operation am Bauchspeicheldrüsenschwanz

Ziel der Operation ist das vollständige Entfernen des Tumors, sowie der Erhalt der Funktion der Bauchspeicheldrüse. Liegt der Tumor im Schwanz der Bauchspeicheldrüse muss dieser entfernt werden. Außerdem werden die umgebenden Lymphknoten mitentfernt, da der Bauchspeicheldrüsenkrebs oft in diese streut. Da die Bauchspeicheldrüse an ihrem hintern Ende eng mit der Milz verwachsen ist, muss die Milz mitentfernt werden.

Obwohl die Milz ein wichtiges Organ der Immunabwehr ist, kann man ohne Milz gut leben. Nach einer Milzentfernung treten bestimmte Infektionskrankheiten häufiger auf. Dagegen kann man sich mit einer Impfung schützen. Deswegen werden alle Patienten vor der Milzentfernung, spätestens aber kurz danach geimpft. Während der Operation wird der Tumor nicht berührt, sondern mitsamt dem umgebenden Gewebe entfernt. Durch dieses Vorgehen soll verhindert werden, dass der Tumor während der Operation streut. Am Ende der Operation wird ein Schlauch (Drainagen) in den Bauch eingelegt. Durch dieses „Fenster in den Bauch“ kann Ihr behandelnder Arzt Rückschlüsse auf den Heilungsverlauf ziehen.

Nach der Operation werden Sie auf unserer Intensivstation überwacht. Wenn Sie wieder auf der Normalstation sind, werden regelmäßig Ihre Laborwerte getestet. Außerdem wird bei den täglichen Visiten die Drainageflüssigkeit beurteilt.

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