Reflux-assoziierte Veränderungen des Restösophagus nach Ösophagektomie und Magenhochzug – Gastrointestinale Funktionsdiagnostik im Langzeitverlauf bei Patienten mit Ösophaguskarzinom

Studienleiter

Dr. Hans Fuchs, Prof. Dr. Jessica Leers       

Das Adenokarzinom des Ösophagus ist ein vergleichsweise seltener Tumor, aber die Inzidenzrate ist in den letzten Jahren dramatisch angestiegen und übertrifft alle anderen Tumoren. Ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung des Adenokarzinomes ist die gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD). Die Pathogenese dieser Metaplasie-Dysplasie-Karzinom Sequenz ist auf funktioneller, zellulärer wie auch molekularer Ebene nur unzureichend untersucht und Zusammenhänge bleiben unverstanden.

Der Grund für gastroösophagealen Reflux ist eine eingeschränkte Barrierefunktion des unteren Ösophagussphinkters sowie eine Störung der Ösophagusmotilität des unteren Abschnittes des Ösophagus. 

Patienten nach Ösophagektomie und Magenhochzug bieten genau dieses Modell einer eingeschränkten Ösophagusmotilität mit der nicht vorhandenen Barriere des gastroösophagealen Überganges, so dass anhand dieses Patientengutes die funktionellen Veränderungen der Speiseröhre bei fehlender Refluxbarriere weiter untersucht werden können.

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